Am Dienstag, den 23. Juni 2026, haben wir den hochsommerlichen Temperaturen kurzerhand die kalte Schulter gezeigt – und sind ins angenehm kühle Schlossmuseum geflüchtet. Eine Entscheidung, die sich gleich doppelt gelohnt hat!
Bei einem von Dr. Anna Heinze charmant moderierten Rundgang durch die Ausstellung „Sedimente des Rauschens“ durften wir dessen Künstler Juran Landt persönlich kennenlernen. Mit spürbarer Begeisterung nahm er uns mit hinter die Kulissen seines Schaffens und zeigte, wie aus digitalen Eindrücken faszinierende Kunst entsteht. Konzentration zu entwickeln, ist dabei nur ein entscheidender Aspekt bei ihm.
Nicht ohne Grund wurde Juran Landt in diesem Jahr von der Kulturstiftung Öffentliche Oldenburg mit dem renommierten Förderpreis in der Sparte Malerei ausgezeichnet. Der an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg studierende Künstler verbindet in seinen großformatigen Gemälden und Zeichnungen die digitale Welt mit klassischen Bildtraditionen. Bildschirmfenster, App-Icons und Memes treffen auf Alltagsgegenstände und kunsthistorische Bezüge – überraschend, klug und absolut sehenswert. Die Jury überzeugte vor allem seine eigenständige Bildsprache und die spannende Auseinandersetzung mit aktuellen Themen wie Medien, Wahrnehmung und technischer Entwicklung.
Lieber Juran, auch von uns herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Auszeichnung! Für Deinen weiteren künstlerischen Weg wünschen wir Dir viel Erfolg, inspirierende Ideen und natürlich weiterhin so viel Freude an Deiner Arbeit.
Ein herzliches Dankeschön auch an Dich, liebe Anna, und an Dich, lieber Juran, für diesen spannenden, inspirierenden und kurzweiligen Kunstaustausch. Es war ein Nachmittag, der gezeigt hat: Kunst kann den Kopf zum Rauchen bringen – selbst in angenehm kühlen Museumsräumen.






